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Bildungstrends 2026

Technologie, die Lernen und Lehren unterstützt

7 Bildungstrends im Jahr 2026

Das neue Jahr hat begonnen. Ein guter Moment, um den Blick auf die Bildung im Jahr 2026 zu richten. Technologie spielt dabei eine immer größere Rolle – ebenso wie lebenslanges Lernen und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig fordert die finanzielle Realität mehr Fokus. Das verlangt nach klugen Entscheidungen: nicht nach mehr Technologie, sondern nach Lösungen, die Lernen stärken und die tägliche Arbeit von Lehrkräften vereinfachen.

Bei i3CONNECT sehen wir sieben Entwicklungen, die die Bildung der kommenden Jahre prägen werden.

1. KI als praktische Lernunterstützung

Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom Werkzeug zur täglichen Unterstützung im Lernprozess. Sie hilft bei der Unterrichtsvorbereitung, beim Feedback und beim Erkennen individueller Lernbedarfe. Die Lehrkraft bleibt dabei klar in der führenden Rolle – Technologie unterstützt dort, wo sie Mehrwert schafft. Studien zeigen, dass Lernende bessere Ergebnisse erzielen, wenn KI den Unterricht ergänzt und nicht ersetzt (1).

2. Lernen wird mit VR und AR erlebbar

Virtuelle und erweiterte Realität machen abstrakte Inhalte greifbar. Virtuelle Experimente, Simulationen und Exkursionen steigern die Aufmerksamkeit und fördern ein tieferes Verständnis – besonders im MINT-Bereich. Zahlreiche Studien bestätigen, dass VR- und AR-Technologien Lernerfolge und Motivation erhöhen, wenn sie gezielt eingesetzt werden (2).

3. Lebenslanges Lernen ist heute unverzichtbar

Ein Abschluss ist längst nicht mehr das Ende des Lernwegs. Technologische und gesellschaftliche Veränderungen erfordern kontinuierliche Weiterentwicklung. Die Fähigkeit, zu lernen, wie man lernt, wird zu einer Schlüsselkompetenz – für Lernende ebenso wie für Fachkräfte. UNESCO und OECD betonen, dass kontinuierliche Weiterbildung entscheidend ist, um Chancengleichheit und nachhaltiges Wachstum zu fördern (3, 4).

4. Hybrides und personalisiertes Lernen

Die Verbindung von Präsenz- und Online-Lernen schafft Flexibilität, ohne Qualität einzubüßen. Technologie hilft dabei, Lernwege besser an Tempo und Niveau anzupassen, während Lernen weiterhin eine gemeinsame Erfahrung bleibt. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass adaptive Lerntechnologien positive Effekte haben können, wenn sie transparent und einfach eingesetzt werden (5).

5. Mehr Fokus auf Wohlbefinden und Sicherheit

Wohlbefinden wird zunehmend fester Bestandteil der Bildungspolitik. Bildungseinrichtungen investieren in sichere, inklusive Lernumgebungen, in denen mentale Gesundheit ernst genommen wird. Digitale Unterstützung kann bei der Früherkennung und Begleitung helfen – immer in Kombination mit menschlicher Nähe (6).

6. Nachhaltigkeit als Teil von Lernen und Handeln

Nachhaltigkeit wird strukturell in Lehrpläne und Schulkonzepte integriert. Nicht nur als Unterrichtsthema, sondern auch im Umgang mit Gebäuden, Technologie und Ressourcen. UNESCO ruft dazu auf, Nachhaltigkeit in alle Fächer zu integrieren, damit Lernende langfristig und verantwortungsbewusst denken lernen (4).

7. Innovation innerhalb finanzieller Grenzen

Bildungseinrichtungen stehen unter Druck, mit begrenzten Mitteln innovativ zu bleiben. Das erfordert gezielte Investitionen, klare Prioritäten und Technologien mit nachweisbarem Mehrwert auf lange Sicht. Internationale Organisationen unterstreichen die Bedeutung skalierbarer, nachhaltiger Lösungen mit klarer Wirtschaftlichkeit (7).

Was bedeutet das für die Bildung im Jahr 2026?

Bildung 2026 braucht Balance. Zwischen digitalen Möglichkeiten und menschlicher Aufmerksamkeit. Die Trends zeigen: Technologie schafft nur dann echten Mehrwert, wenn sie Lernen unterstützt und Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit stärkt.

Bei i3CONNECT entwickeln wir nachhaltige Lösungen, die Bildungseinrichtungen dabei helfen, Lernumgebungen zu schaffen, die heute funktionieren und auch morgen noch Bestand haben.

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Quellen

  1. International Journal of Artificial Intelligence in Education (Springer). Forschung zum KI-gestützten Lernen.

  2. Springer Education Reviews. Übersichtsarbeiten zu VR und AR im Bildungsbereich.

  3. OECD (2025). Skills Outlook 2025.

  4. UNESCO. Greening Education Partnership.

  5. HolonIQ (2025). Global Education Outlook 2025

  6. World Health Organization – Mental health in schools.

  7. World Bank – Education & Innovation.